
Im Jahre 1958 prägte der amerikanische Nationalökonom John Kenneth Galbraith einen Begriff, der in kürzester Zeit auch im deutschen Sprachraum Furore machte. Das Wort heißt Lebensqualität. Der Wissenschaftler Galbraith wollte mit seiner Wortschöpfung verdeutlichen, dass die qualitativen Lebensbedingungen für den Menschen höher zu bewerten sind, als der rein materielle Lebensstandard.
Das wichtigste Kriterium von Lebensqualität besteht darin, dass sie in Gemeinschaft mit anderen erlebt wird. Etwa aufgrund eines Umfeldes, das lebensfreundliche Qualitäten besitzt. Eine attraktive landschaftliche Umgebung. Eine gute Infrastruktur. Ideale Verkehrsanbindung. Und nicht zuletzt: Gesunde, saubere Luft!

Nach Galbraith’ Ansicht gibt es überall genügend Spielraum, der durch gezielte Aktivitäten von Verwaltung, Behörden oder privaten Initiativen dazu genutzt werden kann, die Lebensqualität der Bürger insgesamt zu verbessern.
Darum geht es bei den EU-Rahmenrichtlinien zur Verbesserung der Luftqualität durch eine Reduzierung des für die Gesundheit gefährlichen Feinstaubs. Nur deshalb werden fast überall in Europa mehr und mehr Umweltzonen eingerichtet. Und eben aus diesem Grund engagiert sich umweltzone.net für dieses Thema.