0

Was ist Feinstaub?

„Fein" am Feinstaub sind nur die Partikel

Als Feinstaub bezeichnet man Teilchen in der Luft, die nicht sofort zu Boden sinken, sondern eine gewisse Zeit in der Atmosphäre verweilen. Die winzigen Partikel sind mit bloßem Auge nicht wahrzunehmen. Nur während bestimmter Wetterlagen kann man Feinstaub in Form einer „Dunstglocke" sehen.

 

Woher stammt Feinstaub?

a) Natürliche Quellen
Dazu gehören zum Beispiel Emissionen aus Vulkanen und Meeren, die Bodenerosion, Wald- und Buschfeuer sowie durch Lebewesen - Viren, Sporen von Bakterien und Pilzen etc. - verursachte Schwebeteilchen in der Luft.
b) Andere Ursachen
Weitere Feinstaubquellen sind Kraft- und Fernheizwerke, Abfallverbrennungsanlagen, Öfen und Heizungen in Wohnhäusern, der Schüttgutumschlag, die Tierhaltung sowie bestimmte Industrieprozesse. In Ballungsgebieten ist vor allem der Straßenverkehr eine bedeutende Feinstaubquelle.

 

Gibt es Feinstaub auch in Innenräumen?

Durch offene und undichte Fenster gelangt die belastete Außenluft auch in Innenräume. Emissionsquellen im Innenraum - Rauchen, Kerzen, Staubsaugen ohne Feinstfilter im Luftauslass, Bürogeräte, Kochen/Braten, offener Kamin usw. - können die Staubkonzentration, vor allem der ultrafeinen Partikel, erheblich erhöhen. Wegen der unterschiedlichen Herkunft der Feinstaubpartikel in der Außenluft und im Innenraum sind Feinstäube in ihrer Wirkung nicht direkt vergleichbar.

 

Wie werden Feinstaubwerte gemessen?

Die Feinstaubbelastung wird als Wert in PM10 angegeben. PM steht dabei für den englischen Begriff particle matter (deutsch: Partikelgröße). Die 10 besagt, dass die Partikel 10 Mikrometer und kleiner sind.

 

Wo gibt es die höchsten Feinstaubwerte?

Großräumig treten erhöhte Feinstaubwerte von Zeit zu Zeit auf, wenn Feinstaub - z.B. aus der Sahara - nach Deutschland transportiert wird oder niedrige Windgeschwindigkeit und winterliche Inversionswetterlagen vorherrschen.