| Das Regierungspräsidium Karsruhe stellt seine Pläne für die Umweltzone Karlsruhe in einer Pressemitteilung vom 23.11.2006 wie folgt vor:
Regierungspräsident Dr. Rudolf Kühner: "Der Beginn der flächenhaften und ganzjährigen Fahrverbote wird auf 2008 vorgezogen"
Nach dem Luftreinhalteplan vom Frühjahr 2006 zur Verminderung der Luftschadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid (NO2) erlässt jetzt das Regierungspräsidium Karlsruhe (RP) einen Aktionsplan für die Stadt Karlsruhe zur Minderung der Feinstaubbelastung (PM10).
Die im Jahr 2006 weiter geführten und auf PM10 ausgeweiteten Immissionsmessungen haben bereits innerhalb der ersten drei Monate ergeben, dass unter anderem auch in Karlsruhe die Gefahr besteht, dass im Laufe des Jahres 2006 der Tagesmittelwert für PM10 von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft (µg/m³) an mehr als den zulässigen Tagen überschritten wird.
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Meldung des Portals ka-News Karlsruhe vom 12.01.2007:
Der Aktionsplan soll im Frühjahr in Kraft treten, die Fahrverbote werden aber erst ein Jahr später folgen. 2012 werde es eine zweite Stufe von Fahrverboten geben. In diesem Jahr könne es nicht mehr zu Fahrverboten im Innenstadtbereich kommen, schließlich müssten sich Bürger und Behörden auf die Fahrverbote vorbereiten. Die Fahrverbote gelten für die so genannte Umweltzone. Sie ist im Entwurf des Aktionsplans abgebildet. Die Grenzen gehen demnach entlang des Adenauerrings im Norden über die Wolfartsweierstraße im Osten, der Ebertstraße in der Südweststadt bis hin zum westlichen Teil der Innenstadt Ecke Neureuterstraße/Siemensstraße.
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